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Vorgegebene Punkte in einen Roboter "hacken" kann jeder der einen Progammiergrundkurs
bei einem Roboterhersteller absolviert hat. Die "Kunst" der Bewegungsprogrammierung
liegt darin, sich schon vorab über die gestellte Aufgabe Gedanken zu machen
und sich das Programm schon im Kopf ausmalen zu können. Eine vernünftige
Vorbereitung hilft unnötige Bewegungen und umfangreiche nachträgliche
Veränderungen zu vermeiden. Da dies nicht immer geschieht und man manche
Verbesserungsmöglichkeiten erst erkennt, wenn man sich einen Programmablauf
immer und immer wieder ansieht, bieten wir die Optimierung von Anlagen an. Hierbei
sind mehrere grundsätzliche Arten zu unterscheiden.
- Die Taktzeitoptimierung: Hierbei
liegt die Priorität auf einer Verkürzung der Zykluszeit einer Anlage.
Dies wird unter anderem erreicht durch eine Optimieung der Bewegungen,
des Ablaufes und des Layouts der Anlage. Hier zeigen sich die
Unterschiede zwischen einem "Gelegenheitsprogrammierer" und
einem Profi mit langjähriger Erfahrung in seinem Beruf.
- Die Bewegungsoptimierung: Hat eine Maschine eine bessere
Taktzeit als der gesamte Produktionsablauf es erfordert, sollten die
Bewegungen des Roboters trotzdem auf Optimierungsmöglichkeiten
überprüft werden. Was nützt mir eine Robotertaktzeit von zehn
Sekunden, wenn nur alle siebzehn Sekunden ein Bauteil zum bearbeiten zur
Verfügung steht? Diese Zeit in der der
Roboter stillsteht, kann in
langsamere und weichere Bewegungen umgewandelt werden, wodurch die
Mechanik ( besonders die Getriebe ) geschont wird. Diese Massnahme
verlängert die Reperaturintevalle und die Lebensdauer Ihres Roboters.
Die richtige Mischung aus diesen beiden Methoden macht für uns eine sinnvoll
optimierte Anlage aus. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass es eigentlich immer
etwas zum optimieren gibt. Oftmals konnten wir die effektive
Stückzahl einer Anlage soweit verbessern, das von einer -schon in Erwägung
gezogenen- zweiten Anlage für die gleichen Bauteile abgesehen werden konnte.